Gegenwind im Paradies

Unsere drei Wochen Urlaub waren schön und spannend. Im Nachhinein weiß man aber natürlich, was man hätte anders machen sollen. Unsere grundlegende „Fehl“-Entscheidung war, zu Beginn auf Norderney Hafentage zu machen. Denn dann kam eine Schlechtwetterphase, die uns noch länger auf der Insel festhielt. Und durch diese drei Tage verschob sich unser „Reise/Windverhältnis“ zu unseren Ungunsten.

Weitere Urlaubsreiseplanung

Dass wir hier einige Tage auf Norderney bleiben liegt nicht am Charme der Insel, sondern an der Windvorhersage:

Norderney bis 29.07.20

Bei dem Wind können bzw. wollen wir nicht außen rum (wie hier drüber nachgedacht). Ab Donnerstag wird der Wind zwar gewaltig weniger werden, aber: Wird draussen noch immer eine sehr unangenehme Dünung sein? Und dann rollt man dort ganz schlimm? Das will auch keiner…

Was nun tun? Erstmal abwarten. Juist hatte ich mir schon in Karte und Jan Werner angeschaut: Nicht so verlockend. Aber innen, übers Watt bis Borkum? Ein langer Weg, auch zwei Wattenhochs, nicht leicht zu fahren.

Hafenkino – Anlegen: Da staunt der Profi

Auf Baltrum angekommen mussten wir uns erstmal orientieren. Man kann noch so viel in die Karten gucken und Revierführer lesen; „in echt“ sieht das alles etwas anders aus.

Erstmal fuhren wir von der aktuell ungeschützten (Südwestwind 5) Hafeneinfahrt hinten rechts zu den Yachtanlegern. Was ich gleich erkannte: Es war voll. Angela hatte die Fender schon beidseitig ausgebracht und auf welche Seite die Festmacher hin sollten wussten wir ja erst, wenn wir unseren Liegeplatz fanden. Wir tüdeln nicht an alle Ecken Tampen, weil die einem auch den Weg verbauen. Dann lieber schnell die Klampe bzw. die Seite wechseln.