Live-Update Pfingsten 2020

Was für ein tolles Wochenende! Wer jetzt sein Boot nicht im Wasser hat, kann sich mal ärgern. Gestern sind wir die Weser von Elsfleth nach Bremerhaven runtergefahren. Wir hatten das Groß hoch, liessen aber Maschine mitlaufen, weil der Wind so spitz wie lau war. Dennoch eine herrliche Zeit auf dem Wasser und viele Sportboote unterwegs! Aber auch gewaltig gewerbliches: Der Schwimmkran „Athlet“ folgte uns von Elsfleth, fast die Sonne verdunkelnd. Bilder und Details dann später im Nachgang.

Endlich wieder Segeln – Teil 2

(Teil 1 ist hier)

Wir hatten also die Nacht vor Anker auf der Weser verbracht. Ich hatte gar nicht erwähnt, dass ich lecker was auf dem Origo gekocht hatte? Nudeln mit Dings und Bums. Alles aufgegessen: Gutes Zeichen.
Als nächsten Schlag wollten wir uns einerseits nicht zu viel für den Anfang der Saison zumuten und andererseits müssen wir ja einen Hafen finden, der auch Gäste aufnimmt. Netterweise ist das beim Bundesland Bremen der Fall und Grohn an der Lesum gehört zu Bremen. Da liegen wir sowieso gern.

Endlich wieder Segeln

(Angela und ich hatten abgemacht, dass jeder von uns seine Version vom Wochenende schreibt, ohne die des anderen gelesen zu haben. Hier ist meine, von Holger)

Erst hat man alle Zeit der Welt, weil sich dank C. alles verzögert und dann geht es doch Holterdipolter: Boots ins Wasser, Mast gestellt und vier fünf Tage später geht es schon los. Unseren Segelmacher Jens Herrmann konnte ich noch überreden, die neue Sprayhood noch vor dem langen Wochenende zu montieren. Und das war Weise, wie sich herausstellte…

1. Segelwochenende der Saison 2020

Aufregend: das Boot im Stadthafen drehen. Sehr wenig Platz zwischen Spundwand und Steg. Aber mit Hilfe des Bootshakens ging es schließlich doch… Auf der Hunte dann schöner Landregen! Dank unserer neuen Sprayhood nur noch für den Rudergänger unangenehm 😏

Die Brücken konnten wir problemlos passieren, da ein schnelleres Boot vor uns bereits die Öffnungen per Funk forderte und wir mit durch rutschten.

Vor der Elsflether Sportbootschleuse haben wir kurz gestutzt: die Mouringtonne fehlt! Kann daran liegen, dass der SWE noch keine Gäste empfängt? Also doch ankern mit Nachtwache. Da die Weser strömt und das Fahrwasser nah ist, musste immer einer wach bleiben. Zum Glück war es eine, für norddeutsche Verhälnisse, warme und trockene Nacht.

Die Saison geht zu Ende

Endlich haben wir es auch geschafft, unser Boot liegt wieder in der Nähe 🙂

Am Sonntag sind der Ehemann und ich in Hooksiel aufgebrochen um die Slocum nach Hause zu holen.
Geplant war die Überfahrt schon für letztes Wochenende, aber meistens kommt es anders als man denkt.

Die Überfahrt war problemlos. Nur in der Schleuse hab ich mich auf dem rutschigen Schwimmsteg abgelegt! Hui, was für ein Schreck! Aber es ist alles heile geblieben (außer meinem Stolz).