Live Update – inne Hunte

Gestern sind wir vom Europa-Hafen wieder zurück nach Elsfleth gefahren. Und wir hatten auf der Weser sogar die ganze Zeit beide Segel oben, auch wenn der Motor etwas mitgeschoben hat. Aber fast schon segeln, und flott waren wir auch!

Das Wetter spielte mit: Die Sonne kam immer wieder mal durch und ein Hauch Wind war immer da, das Wasser der Weser glatt wie selten. Mit dem ablaufenden Wasser sind wir bis zur Hunte gerutscht und dann dort durchs Sperrwerk rein. Eine Nacht wollten wir noch am Stadtanleger liegen. Es hat dort irgendwie seinen besonderen Charme, kann man gar nicht erklären. Oder sind es nur die Erinnerungen, weil wir mit jedem unserer drei Boote schon hier lagen?
Am nächsten Tag ging es dann die Hunte hoch, Richtung Oldenburg.

Live Update – Europa-Hafen

Da unsere Urlaubszeit noch nicht ganz zu Ende ist, wollten wir von Elsfleth aus noch irgendwo hin, statt gleich nach Oldenburg. Da liegt natürlich im wahrsten Sinne Grohn an der Lesum nahe.

Aber da waren wir schon recht oft, im Gegensatz zum Europahafen kurz vor Bremen: Da waren wir noch nie. Also haben wir dem SWE-Schleusenwärter angerufen, dass wir um 11:00 Uhr raus wollen und er sagte „ihr könnt so rein fahren, die Kammer ist auf“. Mit der Tide kam das nicht ganz hin, aber wir hatten ja Zeit. Hochwasser sollte bei Bremen so gegen viertel nach eins sein und wir rechneten mit vier Stunden Fahrt. Wind war mal so gar nicht, und der kleine Hauch kam auch von vorn. Dafür war die Weser schön glatt, das kann man ja auch mal geniessen. Und hier waren wir auch lange nicht mehr, da kann man sich alles am Ufer mal wie neu angucken. Und so sahen wir sogar (vermutlich) die Gorch Fock bei Lürssen an Land:

Gegenwind im Paradies

Unsere drei Wochen Urlaub waren schön und spannend. Im Nachhinein weiß man aber natürlich, was man hätte anders machen sollen. Unsere grundlegende „Fehl“-Entscheidung war, zu Beginn auf Norderney Hafentage zu machen. Denn dann kam eine Schlechtwetterphase, die uns noch länger auf der Insel festhielt. Und durch diese drei Tage verschob sich unser „Reise/Windverhältnis“ zu unseren Ungunsten.