Wie man einen Außenborder zum Laufen kriegt

Angela hat es in ihren Mai-Berichten schon erwähnt: Unser schöner luftgekühlter Außenbordmotor für Gudrun will nach der Winterpause nicht wieder anspringen. Zuhause konnte ich da nicht mehr bei gehen, also musste ich das unterwegs machen. Hinweis: Ich beziehe mich hier nur auf den Honda BF2.3D, die grundlegenden Hinweise gelten natürlich für so ziemlich alle Verbrenner-Motoren.

Bewährtes Konzept: Ablagenetz in der Kajüte

Viele Bootseigner, die auch mal länger als einen Tag unterwegs sind, werden es kennen: Nicht alles findet seinen Platz, kann nicht gut gelagert werden oder liegt einfach doof rum. Aber dafür gibt es eine gute und simple Lösung: Netze.

Ich hatte zuhause noch eine Hängematte aus Netz-Material. Ich glaube, die war mal von Pearl? Nach dem Motto „kleingepackt, immer dabei: Die praktische Reise-Hängematte“. Habe ich natürlich nie als solche benutzt. Aber ich wusste: An Bord kann ich die gut als Ablage gebrauchen. Neben dem Niedergang sind schon Haken angeschraubt, auf der anderen Seite der Koje musste ich noch einen anbringen. Das wars schon. Dachte ich. Aber die hing viel zu sehr durch. Das Ganze musste in der Mitte noch irgendwie abgefangen werden, sonst kann man dort nicht mehr sitzen und das wäre ja doof.

Halbkardanische Herdaufhängung

Der Herd an Bord war schon immer kardanisch aufgehängt. Aber ursprünglich war hier ein Gasherd verbaut, den habe ich von Bord geschmissen (Ein Enders mit zwei Flammen, liegt zuhause. Wer Interesse hat: 20,- € oder so).

Das schöne: Der alte Origo Spirituskocher passt so ziemlich genau in die Edelstahlaussparung. Nun musste ich nur noch eine Aufhängung realisieren. Am alten Herd sind an beiden Seiten Bleche angeschraubt, die höher sind als der Herd. In der Mitte eine Bohrung: Fertig, kann aufgehängt werden!