Neuer Film: Trailer schweissen

Ja, schon wieder ein Film. Oder besser: Ein Filmchen, nur vier Minuten lang. Und richtig: Der Titel klingt nicht nur technisch, es geht auch um Technik. Ich habe heute eine Kleinigkeit am Trailer für Slocum repariert und weil ich mir dachte, dass das vielleicht auch andere interessieren könnte, durfte Angela das filmen und ich habe dieses Video davon zusammengeschnibbelt 🙂

Die Besonderheit: Als Schweissgerät habe ich drei Autobatterien, in Reihe geschaltet, verwendet und es hat ganz hervorragend funktioniert! Und das, obwohl die Batterien verschiedene Kapazitäten (36, 48 und 68Ah) hatten und auch unterschiedlich alt waren.

Heizlüfterhalter

So wie ich seinerzeit die schöne Idee für den iPad-Halter hatte, fiel mir nun was feines für unseren Heizlüfter ein.

Wir verwenden an Bord einen kleinen, sehr kompakten Heizlüfter, den man direkt in die Steckdose stecken kann. Vorteil dieser Teile: Gut zu verstauen, Bootsgerechte Größe und mit 350 Watt nicht so Stromgierig, hat aber doch eine ausreichende Heizleistung. In der Kajüte wird es gemütlich warm und Feuchtigkeit verschwindet bald. Nachteil: Wir haben gar keine Steckdosen im Boot 🙂
Und der Lüfter soll ja auch idealerweise dort stehen, wo man ihn benötigt und wo er nicht im Weg ist. Also schnappte ich mir etwas Alu-Blech 3mm, schnitt es zurecht, machte die Kanten schön, bohrte ein 40mm-Loch rein und verschraubte es mit einer Bodenplatte (5mm Alu). Und so sieht das dann aus:

Tracking nicht perfekt

Das Tracking an sich ist ja eine feine Sache, aber leider hat es noch so seine Macken. Ich hatte für den Weg von Spiekeroog nach Wangerooge die Taktung auf 20 Minuten gestellt, also jedesmal einen Wegpunkt. Und nachträglich konnte ich den auch sehen. Als ich die Seite erneuerte, da war der ganze Track auf einmal weg und der letzte Punkt behauptete, wir wäre noch auf Spiekeroog. Nun passt der Ort wieder, aber der entsprechende Track ist nur noch eine gerade Luftlinie, siehe Beitragsbild.

Das Tracking funktioniert wieder!

Wer es noch nicht bemerkt hat: Auf der Seite wo sind wir kann man nun wieder gucken, wo die Slocum ist und wo sie war.

Der ein oder andere merkwürdige lange Sprung quer übers Festland kommt zum einen daher, das ich manchmal vergesse, das Tracking zu aktivieren. Und wenn er dann neu anfängt, dann wird in der Grafik einfach eine Verbindung vom letzten bekannten Punkt zum aktuellen gemacht. Wenn ihr mal reinzoomt: Auf dem letzten Stück von Langeoog nach Bensersiel habe ich den Zeittakt auf 10 Minuten eingestellt. Ist schon interessant…. das werde ich beim nächsten mal wieder machen, wenn ich dran denke 🙂