Grosse Premiere

Warnung: Sensible Gemüter sollten diesen Beitrag nicht über diesen Absatz hinaus lesen! Es geht um meine Erfahrungen mit unserer Jabsco, der Bordtoilette. Ich habe versucht, alles möglich „beschönend“ und unbedarft zu formulieren, aber letztendlich weiß man beim Lesen eben, worum es geht und Menschen mit Phantasie kriegen vielleicht Bilder in den Kopf, die sie nicht wollten. Aber mein Tipp: Versucht einfach, das sachlich und wissenschaftlich zu betrachten, denn im Grunde geht es um höchst natürliche Vorgänge, die fast jedes Lebewesen direkt betrifft. Nur, dass der Mensch eben nicht (mehr) einfach da hinmacht, wo er gerade steht… übrigens: Dieser Beitrag enthält keine Bilder.

Mast stellen 2020

Hatte ich ja versprochen:
Wir stellten den Mast gleich am nächsten Tag. Dazu mussten wir eben vom Buschhagensteg zum Stadthafen tuckern und haben dort festgemacht. Auch wenn die Cäcilienbrücke nicht mehr da ist, so ist dort ja eine Mastbegrenzene Übergangsbrücke und natürlich noch die Amalienbrücke, wo wir mit stehendem Mast auch nicht durchpassen.

Die Sache hat noch einen Haken

Könnt ihr euch an den ersten Haken erinnern, von dem ich erzählte? Klick.
Hier geht es um etwas ganz anderes 🙂

Aber doch: Es geht um einen Haken. Angeregt durch eine Aussage von Guido Dwersteg in einem seiner Videos, ob es irgend eine internationale Regel gibt, die besagt, dass es in öffentlichen Duschen nur maximal einen Haken geben darf, der meist auch noch abgebrochen ist, und wir ähnliche Erfahrungen machen mussten, bastelte ich mir und Angela je einen Handtuchhaken, den ich immer dabei habe, der kleine Packmaße hat, der so ziemlich über jede Trennwand bzw. Tür passt und sogar das Aufhängen von zwei Handtüchern erlaubt. Und jedes mal, wenn ich ihn benutze, dann freue ich mich 🙂

Zu wenig Antifouling? Trick 17 und mehr!

Wer regelmäßig den Antifoulinganstrich am Unterwasserschiff erneuert oder ausbessert, der kennt das: Man ist sich ganz sicher, dass noch genug in der Dose vom letzten Jahr ist und wenn man die dann aufmacht, dann ist die nicht mal mehr halb voll. Und das kennt dann auch jeder: Man will sich noch eine Dose bestellen, erschrickt sich wie jedes Jahr, dass die 2,5L-Dose so teuer ist und ist sich sicher, dass eine kleinere Dose ganz bestimmt auch reicht.
Und weil nicht nur alle guten Dinge drei sind, kommt das hier auch noch dazu: Beim Auspacken der neu gelieferten Dose denkt man dann: „Ach, doch so klein, die 750ml-Dose“.

Der rote Topflappen

Winterzeit ist die Zeit, wo man von Dingen erzählen kann, die irgendwie zeitlos sind und die sonst hintenan stehen müssen, weil man viel lieber und wichtiger einen Bericht über den aktuellen Segeltörn etc. schreibt. Deswegen nun:

Der rote Topflappen
Als wir die Slocum damals übernahmen und anfingen, an Bord alles zu erkunden, da waren wir über zwei Dinge besonders erstaunt:

  1. Wenn man den Niedergang herab steigt und in der Kajüte steht, dann hat man volle Stehhöhe. Auch ich mit 1,88m Größe!
  2. Wenn man dann durch die Tür zum Vorschiff geht, wo sich Toilette/ Waschbecken, Schrank und die V-Koje befinden, dann stösst man sich den Kopf ganz fies. Auch Angela mit 1,72m Größe!