Im Päckchen

Heute mussten wir übrigens schon einmal ab- und wieder anlegen: Der Niederländer neben uns wollte sein Boot verholen, weil seine Frau nicht die Kaimauer hochkommt.

Wir können das verstehen, das ist schon eine sportliche Nummer: Wegen Wind und Tide sind relativ lange Leinen an dem Innenlieger, dazu kommen noch die Dalben vor der Mauer. So sind zwischen Schiff und Leiter ca. 80cm Abstand, nur gestern bei Südwind wurde das Päckchen an die Mauer gedrückt. Man muss über die Reling des Motorbootes steigen, mit einer Hand dort festhalten, sich mit dem Oberkörper zur Leiter fallen lassen, dort eine Sprosse greifen und dann die Füße nachholen. Jetzt kann man die Leiter hoch. bei Niedrigwasser immerhin über 2,5m.

Hafenkino – Anlegen: Da staunt der Profi

Auf Baltrum angekommen mussten wir uns erstmal orientieren. Man kann noch so viel in die Karten gucken und Revierführer lesen; „in echt“ sieht das alles etwas anders aus.

Erstmal fuhren wir von der aktuell ungeschützten (Südwestwind 5) Hafeneinfahrt hinten rechts zu den Yachtanlegern. Was ich gleich erkannte: Es war voll. Angela hatte die Fender schon beidseitig ausgebracht und auf welche Seite die Festmacher hin sollten wussten wir ja erst, wenn wir unseren Liegeplatz fanden. Wir tüdeln nicht an alle Ecken Tampen, weil die einem auch den Weg verbauen. Dann lieber schnell die Klampe bzw. die Seite wechseln.

Hafenkino – Ablegen: Erstmal besser machen!

Das Ablegen vom Fingersteg auf Spiekeroog wurde spannend, das wussten wir vorher. Der Wind kam so ziemlich von achtern, es war nicht viel Platz zu allen Seiten und die Slocum lässt sich Rückwärts nun mal so gut wie gar nicht steuern. Aber was solls, wir wollen ja los. Netterweise bot sich der Stegnachbar an, unseren Bug etwas zu führen, während wir rausfuhren. Zum Schluss wollte er noch einen tüchtigen Schubs geben, damit das Boot rum kam.

Zettel machen

Ich muss mich eben selbst daran erinnern: Wenn ich einen Hafen anlaufe, bei dem ich schon mal war, dann sollte ich mir einen Zettel bereit legen, um mich an alle Besonderheiten dieser Station zu erinnern.
Auf diesen Gedanken wurde ich gebracht, als wir neulich beim SWE Elsfleth festmachten. Wir sind da sehr gern, weil man da so ruhig und idyllisch liegen kann und die Tide einen dort nicht stört. Zudem ist die Pizza bei Cosimo immer lecker.