Endlich wieder Segeln – Teil 2

(Teil 1 ist hier)

Wir hatten also die Nacht vor Anker auf der Weser verbracht. Ich hatte gar nicht erwähnt, dass ich lecker was auf dem Origo gekocht hatte? Nudeln mit Dings und Bums. Alles aufgegessen: Gutes Zeichen.
Als nächsten Schlag wollten wir uns einerseits nicht zu viel für den Anfang der Saison zumuten und andererseits müssen wir ja einen Hafen finden, der auch Gäste aufnimmt. Netterweise ist das beim Bundesland Bremen der Fall und Grohn an der Lesum gehört zu Bremen. Da liegen wir sowieso gern.

1. Segelwochenende der Saison 2020

Aufregend: das Boot im Stadthafen drehen. Sehr wenig Platz zwischen Spundwand und Steg. Aber mit Hilfe des Bootshakens ging es schließlich doch… Auf der Hunte dann schöner Landregen! Dank unserer neuen Sprayhood nur noch für den Rudergänger unangenehm 😏

Die Brücken konnten wir problemlos passieren, da ein schnelleres Boot vor uns bereits die Öffnungen per Funk forderte und wir mit durch rutschten.

Vor der Elsflether Sportbootschleuse haben wir kurz gestutzt: die Mouringtonne fehlt! Kann daran liegen, dass der SWE noch keine Gäste empfängt? Also doch ankern mit Nachtwache. Da die Weser strömt und das Fahrwasser nah ist, musste immer einer wach bleiben. Zum Glück war es eine, für norddeutsche Verhälnisse, warme und trockene Nacht.

Der letzte Törn der Saison

Holger

Angela und ich hatten ja quasi alle Gelegenheiten auf einmal genutzt und zu einem Törn mit einander verknüpft: Da unsere Slocum ja irgendwann auch mal wieder nach Oldenburg muss, sind wir von Hooksiel nach Bremerhaven, von dort zum SWE Elsfleth (weil man da sooo schön liegen kann) und dann weiter zur maritimen Woche nach Bremen. Wettertechnisch hatten wir stets eine glückliche Planung, wir berichteten ja auch davon.