Live Update – inne Hunte

Gestern sind wir vom Europa-Hafen wieder zurück nach Elsfleth gefahren. Und wir hatten auf der Weser sogar die ganze Zeit beide Segel oben, auch wenn der Motor etwas mitgeschoben hat. Aber fast schon segeln, und flott waren wir auch!

Das Wetter spielte mit: Die Sonne kam immer wieder mal durch und ein Hauch Wind war immer da, das Wasser der Weser glatt wie selten. Mit dem ablaufenden Wasser sind wir bis zur Hunte gerutscht und dann dort durchs Sperrwerk rein. Eine Nacht wollten wir noch am Stadtanleger liegen. Es hat dort irgendwie seinen besonderen Charme, kann man gar nicht erklären. Oder sind es nur die Erinnerungen, weil wir mit jedem unserer drei Boote schon hier lagen?
Am nächsten Tag ging es dann die Hunte hoch, Richtung Oldenburg.

Live Update – von Bootshaken und Mooringtonnen

Erstaunlicherweise waren sich die diversen Quellen für die Anzeige, wann Niedrigwasser in Bremerhaven sei, nicht einig und schwankten zwischen 12:40 und 13:20 Uhr; das ist schon beachtlich. Für uns war es aber nicht ganz so wichtig. Wir wissen: In Bhv „strömt es noch nach“ und vor 14:00 Uhr brauchen wir nicht los. Bis nach Elsfleth sind es ca. 16sm und eigentlich schafft man das in drei Stunden, denn das auflaufende Wasser würde ordentlich mitschieben.

Endlich wieder Segeln – Teil 2

(Teil 1 ist hier)

Wir hatten also die Nacht vor Anker auf der Weser verbracht. Ich hatte gar nicht erwähnt, dass ich lecker was auf dem Origo gekocht hatte? Nudeln mit Dings und Bums. Alles aufgegessen: Gutes Zeichen.
Als nächsten Schlag wollten wir uns einerseits nicht zu viel für den Anfang der Saison zumuten und andererseits müssen wir ja einen Hafen finden, der auch Gäste aufnimmt. Netterweise ist das beim Bundesland Bremen der Fall und Grohn an der Lesum gehört zu Bremen. Da liegen wir sowieso gern.

1. Segelwochenende der Saison 2020

Aufregend: das Boot im Stadthafen drehen. Sehr wenig Platz zwischen Spundwand und Steg. Aber mit Hilfe des Bootshakens ging es schließlich doch… Auf der Hunte dann schöner Landregen! Dank unserer neuen Sprayhood nur noch für den Rudergänger unangenehm 😏

Die Brücken konnten wir problemlos passieren, da ein schnelleres Boot vor uns bereits die Öffnungen per Funk forderte und wir mit durch rutschten.

Vor der Elsflether Sportbootschleuse haben wir kurz gestutzt: die Mouringtonne fehlt! Kann daran liegen, dass der SWE noch keine Gäste empfängt? Also doch ankern mit Nachtwache. Da die Weser strömt und das Fahrwasser nah ist, musste immer einer wach bleiben. Zum Glück war es eine, für norddeutsche Verhälnisse, warme und trockene Nacht.

Die Wunderlampe

Nein, man muss nicht dran reiben: In meinem „anderen“ Blog erwähne ich öfter mal Sturmlampen und dort kann man lesen, wie toll ich die finde (Klick). Natürlich haben wir auch eine an Bord, die war sogar schon bei der Übernahme der Slocum da.

Ich konnte bisher immer widerstehen, aber letztes Jahr ging es nicht anders: Ich  kaufte eine von diesen Nachbauten, wo eine LED-Lampe eingebaut ist. Eigentlich wollte ich sowas „aus Prinzip“ nie haben, aber diese hier brauchte keine Batterien sondern sie kann per USB aufgeladen werden, und darauf stehe ich fast genauso wie auf Sturmlampen. Außerdem war die sooo günstig! Ein pfiffiges Detail: Dort, wo sonst der Einfüllstutzen ist, sitzt der Schalter, mit dem man das Licht auch dimmen kann. Fast wie in echt! Und taugt die nun was? Ich erzähl mal schnell: