Ein schönes Pfingst- Wochenende

von Angela

Freitag brachte ein Sohn uns zu unserem Boot nach Elsfleth. Wir hatten nette Nachbarn bekommen.

Samstag ging es um 11:00 Uhr los. Die Nachbarn fuhren auch Richtung Bremerhaven.

Auf der Weser haben wir mehr oder weniger gesegelt. Leider stand der Wind ungünstig und wir hatten dauerhaft einen riesigen Schwimmkran hinter uns, der uns ein bisschen den Spaß nahm.

In Bremerhaven angekommen, erfuhren wir über Funk und WhatsApp, dass Schleuse und Hafen total voll seien. Aber trotz Gewusel klappte alles und der Schleusenwärter lobte per Lautsprecher die gute Seemannschaft der Anwesenden. In der Schleuse trafen wir die Nachbarn aus Elsfleth wieder.

Live-Update Pfingsten 2020

Was für ein tolles Wochenende! Wer jetzt sein Boot nicht im Wasser hat, kann sich mal ärgern. Gestern sind wir die Weser von Elsfleth nach Bremerhaven runtergefahren. Wir hatten das Groß hoch, liessen aber Maschine mitlaufen, weil der Wind so spitz wie lau war. Dennoch eine herrliche Zeit auf dem Wasser und viele Sportboote unterwegs! Aber auch gewaltig gewerbliches: Der Schwimmkran „Athlet“ folgte uns von Elsfleth, fast die Sonne verdunkelnd. Bilder und Details dann später im Nachgang.
Ich schreibe das hier nur, weil Angela gerade Duschen ist, ich den Kaffee und Frühstück vorbereitet habe und nun warte. Ausserdem habe ich noch Datenvolumen über, also warum nicht einen mobilen Hotspot aufmachen. Hier im Jaich gibt es auch WLAN, aber das ist vermutlich überlastet, so voll wie der Hafen hier ist! Gestern waren wir in vier Reihen in der Schleuse Neuer Hafen, der Schleusenwärter hat unser aller gute Seemannschaft gelobt 🙂
Die Schleusung vorher war genauso voll, aber da hatte sich wohl einer nicht getraut, mitten rein zu fahren und so blieb Platz ungenutzt.

Endlich wieder Segeln – Teil 2

(Teil 1 ist hier)

Wir hatten also die Nacht vor Anker auf der Weser verbracht. Ich hatte gar nicht erwähnt, dass ich lecker was auf dem Origo gekocht hatte? Nudeln mit Dings und Bums. Alles aufgegessen: Gutes Zeichen.
Als nächsten Schlag wollten wir uns einerseits nicht zu viel für den Anfang der Saison zumuten und andererseits müssen wir ja einen Hafen finden, der auch Gäste aufnimmt. Netterweise ist das beim Bundesland Bremen der Fall und Grohn an der Lesum gehört zu Bremen. Da liegen wir sowieso gern.

Endlich wieder Segeln

(Angela und ich hatten abgemacht, dass jeder von uns seine Version vom Wochenende schreibt, ohne die des anderen gelesen zu haben. Hier ist meine, von Holger)

Erst hat man alle Zeit der Welt, weil sich dank C. alles verzögert und dann geht es doch Holterdipolter: Boots ins Wasser, Mast gestellt und vier fünf Tage später geht es schon los. Unseren Segelmacher Jens Herrmann konnte ich noch überreden, die neue Sprayhood noch vor dem langen Wochenende zu montieren. Und das war Weise, wie sich herausstellte…

1. Segelwochenende der Saison 2020

Aufregend: das Boot im Stadthafen drehen. Sehr wenig Platz zwischen Spundwand und Steg. Aber mit Hilfe des Bootshakens ging es schließlich doch… Auf der Hunte dann schöner Landregen! Dank unserer neuen Sprayhood nur noch für den Rudergänger unangenehm 😏

Die Brücken konnten wir problemlos passieren, da ein schnelleres Boot vor uns bereits die Öffnungen per Funk forderte und wir mit durch rutschten.

Vor der Elsflether Sportbootschleuse haben wir kurz gestutzt: die Mouringtonne fehlt! Kann daran liegen, dass der SWE noch keine Gäste empfängt? Also doch ankern mit Nachtwache. Da die Weser strömt und das Fahrwasser nah ist, musste immer einer wach bleiben. Zum Glück war es eine, für norddeutsche Verhälnisse, warme und trockene Nacht.