AZ21 NOK zurück

Angela

08.09.2021

Hafen gewechselt: da unser Liegeplatz- Inhaber zurück erwartet wurde, wechselten wir gleich den Hafen und die Förde- Seite. Jetzt liegen wir in Düsternbrook, 23 Grad und Sonne…

Seitenwechsel

Den restlichen Tag haben wir in Kiel City verbracht, sind Fähre gefahren, waren beim Griechen essen. So Touri- Sachen eben. Es war lange abends noch warm und sonnig und von unserem Liegeplatz konnten wir ganz etwas vom Segler- Kino sehen 🙂

Olympia- Hafen 1936 Düsternbrook
… und nochmal Ballone

09.09.2021

Um 07.00 Uhr aufgestanden, alles vorbereitet für die Kanal- Durchfahrt.

Dann vor der alten Sportboot- Schleuse keine Kreise gedreht.

Große Pötte bestaunen

Laut Hinweisen des WSV soll man warten, aber keine Kreise drehen. Das verwirrt die Berufsschifffahrt- ahja. Es ist sonnig bei 23 Grad. Es dauert über 2 Stunden, bis wir endlich rein dürfen.

2 Stunden den Thiessen- Kai bewundert

Dann geht aber alles ganz schnell.

Schwimmstege in der großen Schleusen- Kammer

Auf dem Kanal ist es

heiß und ein wenig eintönig. Eigentlich wollten wir heute schon durch die Gieselau- Schleuse und bis Lexfähre kommen. Aber bei Rendsburg sind wir hungrig und gar gekocht. Es ist 17:00 Uhr. Wir entscheiden uns für eine Nacht bei Schreiber. Sehr ruhig, sehr idyllisch…

Schreiber Marina

10.09.2021

Heute um 07:20 Uhr aufgestanden. Erst war es noch trocken, als wir getankt und den Liegeplatz bezahlt hatten (netter Hafenmeister!) fing es zu regnen an. Also die Regenklamotten angezogen und los.

Auf dem NOK wartete ein Frachter. Wir zogen an ihm vorbei.

Fuhren durch die Eisenbahnbrücke, unter der bald wieder die Schwebefähre langgeht, und dann kam der dicke Frachter von vorne. Aha, deshalb musste der andere warten! Es war am nieseln und diesig, aber nicht kalt. Die Strecke bis zur Gieselauschleuse zog sich, obwohl wir einigen Frachtern und Seglern begegneten. Kurz vor erreichen der Abzweigung zur Schleuse (es wurde wärmer und hörte zu nieseln auf), rief ich den Schleusenmeister an. Er ging auch ans Telefon, meinte aber, dass er uns erst nach seiner Pause schleusen könne. So ein Schleusenvorgang dauere ja auch lang und würde dann seine Pause verkürzen… Also einigten wir uns auf 14:00 Uhr.

Schleuse- Gieslau

Wir legten vor der Schleuse an und hatten eine Stunde Pause. Pünktlich öffnete er tatsächlich die Tore und wir konnten als einziges Boot einfahren. Als Holger zu seinem Büro lief, erklärte der Schleusenmeister freundlich, dass die Gebühren bis Ende des Jahres ausgesetzt sind. Das ist schön für uns! Schnell und unproblematisch schleuste er uns 10 cm runter.

Der Gieslau- Kanal führte uns durch Felder und Wiesen zur Eider.

Es war bewölkt aber warm. Man wusste nicht so Recht, ob Sweatshirt- Jacke an oder aus… Am Ufer wechselt sich Schilfbewuchs mit Büschen und Bäumen ab. Lange Zeit war nicht eineinziges Haus zu sehen!

Es war ein wenig so, wie auf der Staande Mastroute in den Niederlanden hinter Groningen 😉

Dann kam noch eine Schleuse. Auf Anruf machte der Meister gleich auf, zeigte sich aber nicht. Es ging gemächlich weiter bis Pahlhude. Der Brückenwärter war schon am Telefon sehr nett. Und als wir durch seine Brücke fuhren und Holger sagte, wir wollten gleich dahinter anlegen, wies er uns freundlich Box drei zu. Er war zeitgleich vertretender Hafenmeister 🙂

Wir haben Glück, wegen einer Straßensanierung ist die Brücke für Autoverkehr gesperrt. Daher erwartet uns eine ruhige Nacht!

15. Sc3-e4

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