AZ21 Smålland Fahrwasser

Angela

14.07.2021

Wir frühstücken gemütlich, füllen Wasservorräte auf und gegen 11:30 verlassen wir Klintholm. Schön war es hier! Und so angenehmes Wetter… nur heute ist es mir schon um 10:00 Uhr zu warm! Bei einem weiteren Hafentag, wäre ich wohl heute öfter mal in die Ostsee gesprungen.

Der Segeltag fängt gut an, wir können Segel setzen und Motor aus machen! Zwischen Klintholm und der Ansteuerung in den Sund verdunkelt sich der Horizont. Es fängt leicht an zu regnen, aber der Wind hat nachgelassen. Das alte Sprichwort: „kommt der Regen vor dem Wind, hol ein die Segel ein geschwind“ kommt uns in den Sinn. Aber wir lassen das Groß erst mal stehen und nehmen den Motor zu Hilfe. Dann kommen die Fahrwasser- Tonne zum Grønsund in Sicht. Es regnet immer wieder leicht. Die leichten Sommersachen tauschen wir gegen Regenzeug. Im Fahrwasser vom Sund haben wir dann wieder Wind und der Regen hört auf. Irgendwie hatte ich das auf den Wetter- Apps anders gesehen… naja. Besser so als Gewitter, denn kurz haben wir es draußen grummeln gehört! Der Sund ist schön, viel Natur und kleine Häfen. Wir lassen den Anker bei Stubbekøbing fallen.

Ankermanöver unter Segeln- sehr schön. Haben wir das auch mal gemacht 🙂

15.07.202

Morgens um 5:00 Uhr dicker Nebel im Sund. Morgens um 11:00 Uhr dicker Nebel im Sund. Es ist so ruhig hier, herrlich!

Nachdem ich das Deck geschrubbt habe ist mir warm. Ich kletter über unsere Leiter ins kalte Wasser. Das Seegras umspielt meine Beine. Mit dem noch immer wabernden Nebel ist das schon gruselig 🙂 aber erfrischend. Anschließend wasche ich mich mit unserer Super- Schüssel und Leitungswasser ab.

Als wir den Ankerplatz verlassen, sehen wir vor und hinter der Brücke Seehunde, also Sundhunde?

Den Ankerplatz vor Femø erreichen wir nur mit Motorkraft. Wind war beständig von vorn. Da aber keine Welle von vorn kam, kann es kein starker Wind gewesen sein… die Wettervorhersagen stimmten zum Glück auch nicht. Es kam Sonne, obwohl Regen vorhergesagt war. Naja, besser so als anders herum 🙂

Am Ankerplatz scheint die Sonne. Vom Strand aus wird Wasserski gefahren.

Wir lassen Gudrun ins Wasser und ab geht die wilde Fahrt! Äh nee, doch nicht, Motor springt nicht an. Holger rudert zum Ufer. Auf dem Rückweg springt er kurz an, aber dann ist der Sprit alle. Holger rudert wieder zum Schiff. Nah am Wasser war es von der Temperatur her besser auszuhalten!

Es liegt was in der Luft. Obwohl es schon 18:00 Ihr ist, ist es noch sehr warm! Aber es kommt kein Gewitter. Ich kann bis 22:30 draußen sitzen und dann geht es ins Bett.

16.07.2021

Wir haben lange geschlafen. Jetzt wird es richtig warm draußen, aber es ist etwas windiger als gestern. Mit Gudrun geht es auf die Insel.

Da es aber Mittag ist und die Sonne erbarmungslos vom Himmel scheint, haben wir keine Lust auf einen langen Spaziergang zum Hafen (4 Km eine Tour). Auf unserem Weg kreuzt plötzlich ein Fuchs auf. Und weil ich ganz entzückt rufe: „Oh, ein Fuchs“ läuft er erschrocken davon…

Zurück an Bord wird erst mal gechillt. Dann versuche ich es mit dem Supbord, aber der Wind ist doch etwas stark. Ich komme kaum gegen an. Die Wellen sind kurz, somit paddel ich nur auf und ab. Dann geht’s weiter mit der einfachen Tauchbrille. Da muss man halt die Luft anhalten. Ist echt cool Slocum von unten zu sehen! Nachmittags wage ich mich dann an die andere Tauchbrille mit Schnorchel. Hab da ja mal schlechte Erfahrung mit gemacht. Also nicht mit dieser Ausrüstung… vor 30 Jahren im Mittelmeer… aber was soll’s. Das Ganze funktioniert hervorragend! Ich geh nach kurzem Atem holen nochmal ins Wasser.

Es sind leider keine Fische da, aber unsere Ankerkette, Seegras und so sind auch interessant. Das will ich auf jeden Fall jetzt öfter machen 🙂

Mit unserer Borddusche ist dann für heute auch das Beauty- Programm erledigt.

Abendstimmung

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