Das Wetter, unsere Planungen und wir

Ich hatte ja hier und da schon über unsere Reisepläne geschrieben. Jetzt lasse ich euch mal teilhaben an unseren aktuellen Gedanken, wie unser Weg in den nächsten Tagen weiter gehen könnte.

Ursprünglich war der Plan: Wir liegen zwei Nächte in Stralsund, gucken Fussball und fahren dann weiter. Erst nach Lauterbach, dann nach Lohme. Am zweiten Tag überschlugen sich die Wettermeldungen, weil es bald Starkwind mit Gewitter und viel Regen geben sollte: Das tut man sich freiwillig ja auch nicht an: Bei Regen im Cockpit ausharren? Also verlängerten wir beim Hafenmeister unseren Aufenthalt. Wir blieben, aber der Regen kam (hier) gar nicht. Bei Stralsund war Wettergrenze. Dafür weht heute, wo wir ja nach Lauterbach bzw. Seedorf fahren wollen, Wind wie verrückt:

Je grün, desto doller: Der Wind

Wir sind in Stralsund (roter Pfeil) und wollten nach Seedorf (gelber Pfeil). Das sind gute 27sm. Also brauchen wir dazu mehr als fünf Stunden. Es gilt die alte Seemannsweisheit: Wenn man nicht so spät ankommen will, muss man eher losfahren 🙂
Aber der Wind sollte erst heute nachmittag nachlassen, eher fahren wir also nicht los und dazu gibt es noch ein unnatürliches Hindernis: Die Ziegelgrabenbrücke. Das ist eine Klappbrücke, die zu festen Zeiten öffnet. 12:20 Uhr wäre eine Öffnung: Da pfeift der Wind noch gewaltig durch die Wanten. Also 15:20 Uhr wieder. Aber dann kämen wir erst spät Abends in Seedorf an. Das möchten wir gern vermeiden. Deswegen ist unser aktueller Plan: Wir fahren bis Glewitzer Fähre (grüner Pfeil). Das ist kurz vorm Greifswalder Bodden und mit 12sm Entfernung noch gut zu erreichen. Selbst mit Bummeln sind es nur drei Stunden.
Ich möchte aber auch noch die Gelegenheit nutzen und hier in Stralsund tanken: Es gibt eine Bootstankstelle direkt im Hafen. 40 Liter könnte ich auffüllen und bevor man die in Kanistern schleppen muss…

So können sich Pläne ruckzuck ändern. Morgen soll es übrigens wieder lau und heiss werden. Ob wir nach Lohme kommen werden? Alternativen gibt es dann nicht mehr so viele…. mal sehen, von wo wir den nächsten Beitrag schreiben.

Nachtrag:
Wir liegen jetzt (seit 17:20 Uhr) in der Nähe des ursprünglichen Zielhafens in einer geschützten Bucht vor Anker 🙂

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