Elbblick – unbezahlbar

Ich möchte wetten: Wenn man in oder bei Hamburg ein Grundstück kaufen möchte, wo man direkten Blick auf die Elbe hat, dann ist das für normale Menschen unbezahlbar. Da hat es der Segler ja einfacher. Dachte ich.

Wir liegen bei der SV Cuxhaven, direkt an der Elbe. Und im Hafen selbst gibt es zwei lange Stege. Am Ende des hinteren waren noch freie Plätze. Da dachte ich mir: „Wär das nicht nett, wenn man da liegt und im Cockpit sitzen kann, während man dem Schiffsverkehr auf der Elbe zuschaut?“.

Wir, die Elbe und dicke Pötte

Ja, wäre es. Wenn es nicht so kalt, bewölkt und regnerisch wäre. Wir können so gut wie gar nicht entspannt im Cockpit sitzen. Und von der Kajüte durch den Niedergang rausschauend ist unser Windschutz an der Reling auch ein Sichtschutz. Wir haben für diesen Liegeplatz zwar relativ wenig bezahlt, aber diesen nur scheinbar exklusiven Elb-Blick teuer erkauft: Es kommt nämlich jede Welle jedes dicken Pottes bis zum Steg durch. Tag und Nacht. Immer klappert was im Rigg. Das Wackeln des Bootes selbst macht mir nix, aber nervig ist das schon irgendwann. Egal, geht ja bald weiter (und dann sehen wir die Pötte eh aus nächster Nähe, was hatte ich mir nur gedacht).

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