Urlaub aus Angelas Sicht Teil 4

11. Tag

Wir wollten ablegen, tanken und dann weiter. Erst war der Hafenmeister nicht da, als er da war fing es zu regnen an… wir waren nach 1 Std heftigen Regen so weit, dass wir einen Hafentag in Lunegat einlegen wollten.

Aber gegen Mittag klarte es auf. Wir konnten tanken fahren und weiter durch die Schleuse. Den ganzen Vormittag hörten wir schon Durchsagen von dort. Der Schleusenwärter sortierte die Boote über Lautsprecher beim Ein- und Ausfahren. Sehr lustig 🙂

Die Fahrt ging dann noch bis Dokkum. Dort legte Holger perfekt direkt bei der Mühle an. Schöner Abend, schöner Ort!

12. Tag

Früh um 09:00 ging es wieder weiter. Mit uns hatten viele weitere MoBos und Segler abgelegt. Alle tummelten sich vor der ersten Brücke. Dann sahen wir, warum es zu der Verzögerung kam: endlich durften wir das Brückengeld in einen Holzschuh werfen! 🙂 Einige müssen ja immer vordrängeln, oder fehlt uns da die holländische Gelassenheit? Der Part zwischen Dokkum und Leeuwarden ist bisher der schönste! Überall kleine Anlegestellen, große Bauernhöfe, kleine Campingplätze… total schöne kleine Orte am Wasser. Toll! Leeuwarden hat uns auch erst gut gefallen, aber dann kam ein Stück Industriegebiet mit Eisenbahnbrücke, die nicht öffnete, großen Binnenschiffen und immer wieder MoBos, die sich einfach nicht an Regeln hielten! Das waren aber bestimmt Charterschiffe mit unerfahrenen Skippern, oder? Dann kam Grou, dort wurde es etwas unübersichtlich … als wir den PrinsesMagrietKanaal hatten, ging uns die Puste aus und wir nahmen eine Marina längs des Weges zum Übernachten. Sehr ruhig und super nette Hafenmeisterin! Sie empfahl uns ein (das einzige) Restaurant, in dem wir wirklich sehr lecker gegessen haben. So ein liebevoller kleiner Ort, Jirnsum!

13. Tag

Wieder kamen wir erst spät los. Aber es ist ja Urlaub, was soll da die Hetze?

Das Sneeker Meer hatten wir uns größer vorgestellt! Und segeln ging auch wieder mal nicht, weil Wind genau von vorne kam… In Lemmer war es dann so warm, dass wir beschlossen dort zu bleiben. Ein schöner Ort! Viele Touris, aber wir haben einen ruhigen Hafen gefunden. Abends gab es im Ort eine leckere Pizza und ein Bier am Strand.

2 Gedanken zu „Urlaub aus Angelas Sicht Teil 4“

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