Reiseschreibmaschine

Ich hätte wahrlich genug Geräte an Bord, um damit Texte zu schreiben: zwei iPads, ein Windows Surftab, zwei bis drei Smartphones und natürlich die ganzen Stifte und Kugelschreiber 🙂

Und zuhause haben wir (neben unseren iMacs) noch alte Macbooks rumliegen (ein schwarzes und ein weisses). Die funktionieren zwar noch, aber… nee, für an Bord sind mir die zu sperrig, behäbig…. müsste ich mal vertickern. Aber nun kommen die Abers: Am Handy (lange) Texte tippen scheidet für mich aus: Das finde ich total Scheisse. Ich bin zehnFinger-Schreiber. Am iPad geht es zur Not, aber auf Dauer ist dieses virtuelle Keyboard auch nix. Windows Surftab? Das hat sogar eine eigene Tastatur, die man an- und abstecken kann. Mit der Tastatur sieht das Surftab aus wie ein richtiges Windows-Laptop. Doch ihr glaubt gar nicht, wie schlecht man eine Tastatur-Anbindung konstruieren kann. Technisch gesehen ist das USB, realisiert ist das über vier kleine Kontakte. Schon bei der allerkleinsten Bewegung wird die Verbindung getrennt und nicht nur, dass man nicht schreiben kann, nein: Bei jeden Erkennen und Trennen gibt Windows einen Ton aus. Das ist zwar im Grunde hilfreich, aber nichts für meine Nerven, wenn es andauernd Ding oder Dong macht….
Für das iPad gibt es auch noch Hüllen mit Tastatur, aber nicht mehr für meines… sowas. Vierte Generation, uralt.
Dann habe ich noch eine relativ mobile Motorola-Bluetooth-Tastatur. Wenn man weiss wie, kann man die auch wunderbar koppeln. Damit kann man auch gut schreiben, aber es sind ein paar Tasten am rechten Rand nicht da, wo sie sein sollten. Nicht kritisch aber nervig. Und wird per Batterien betrieben. Die halten zwar sehr lange, aber wollen wir wetten, wann die leer sind? Dazu braucht man dann auch noch einen Ständer fürs iPad. Hab ich sogar 🙂

Neulich nahm ich mein Macbook Air mit an Bord. Das war eine feine Sache! Ein richtiger Computer, der alles kann, nicht so nervt wie Windows, schnell startet (SSD), klein und leicht ist. Und beleuchtete Tasten hats auch… cool. Aber noch ein Aber: Das ist mein Macbook für „an Land“ und außerdem ist es die 13Zoll-Variante. Es gibt doch noch eine 11Zoll-Version? Da guckte ich doch gleich mal, was die so gebraucht kosten bei Ebay. Wenn man will, kann man da richtig viel Geld für ausgeben. Ich bin aber eher der Sparsame und mein Wunschgerät musste ja gar keine grosse Ausstattung haben: Viel RAM ist toll, aber auch mit 2GB kann man wunderbar schreiben. Und Festplatte? 64GB reichen sicherlich… und wie ich so gucke und suche, da sehe ich eine Auktion, die nur noch drei Stunden läuft, Startgebot ist 165,- und keiner will? Eigentlich kaufe ich sowas ja lieber bei Händlern, wegen Gewährleistung und so, aber diese Auktion war nett geschrieben, fehlerfrei und wirkte ehrlich. Dazu einige Aussagekräftige Bilder. Das könnte meines werden! Ich bot 170,05€ und ging spazieren.

Und nun sitze ich hier und schreibe diesen Artikel bereits am neuen Rechner! Das macht Spaß, jetzt werden meine Beiträge noch länger 🙂

Sieht gross aus, was?

Dem Verkäufer schickte ich gleich noch eine Nachricht über eBay und bedankte mich, das Paket war ja auch innerhalb zwei Tage hier und die Ware wie versprochen. Deswegen hier noch mal:

Danke, Roman!

Nachtrag:
Er hat geantwortet, das wollte ich euch nicht vorenthalten:

vielen Dank für diese nette Nachricht.
Ich wünsche Ihnen trotz der Coronazeit eine schöne Segeltour und viele positive Erlebnisse.
Mit freundlichen Grüßen aus Dresden
Ahoi!

Übrigens: Das klingt nun alles nach viel Apple und viel Geld und so: Ja nee, keines unserer Geräte wurde neu angeschafft! Aber ich kaufe in diesem Fall lieber ältere aber bewährte Qualität, als neuen billigeren Kram, der nix taugt. Bei Ebay sind einige Händler, die geprüfte Ware mit Garantie anbieten, das hat immer sehr gut geklappt. Dieses weitere Macbook Air ist der erste „private“ Kauf…

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