Sabine

Nein, Sabine ist kein Name eines neuen Utensiels an Bord sondern das Sturmtief, welches aktuell über uns hinwegrauscht (hat sogar schon einen eigenen Wikipedia-Artikel: Klick). Ganz bestimmt erreicht dieser Sturm irgendwo Rekordwerte und an einer besonderen Stelle ganz bestimmt:

Seewetterbericht herausgegeben vom Seewetterdienst Hamburg
10.02.2020, 06 UTC:
Vorhersage gültig bis heute Nacht:
Ijsselmeer :
West 7, vorübergehend etwas abnehmend und südwestdrehend,
orkanartige Gewitterböen, See 2 Meter.

Zwei Meter Welle auf dem Ijsselmeer! Da kann man an den flachen Stellen ja bald Grund sehen! Und ich war bei einem Meter schon beeindruckt… es gibt eben Momente, wo selbst ein Norddeutscher Segler lieber kuschelig warm auf der Couch bleibt 🙂

Der rote Topflappen

Winterzeit ist die Zeit, wo man von Dingen erzählen kann, die irgendwie zeitlos sind und die sonst hintenan stehen müssen, weil man viel lieber und wichtiger einen Bericht über den aktuellen Segeltörn etc. schreibt. Deswegen nun:

Der rote Topflappen
Als wir die Slocum damals übernahmen und anfingen, an Bord alles zu erkunden, da waren wir über zwei Dinge besonders erstaunt:

  1. Wenn man den Niedergang herab steigt und in der Kajüte steht, dann hat man volle Stehhöhe. Auch ich mit 1,88m Größe!
  2. Wenn man dann durch die Tür zum Vorschiff geht, wo sich Toilette/ Waschbecken, Schrank und die V-Koje befinden, dann stösst man sich den Kopf ganz fies. Auch Angela mit 1,72m Größe!

Opferanoden

Noch im April, noch vor der Saison, schrieb ich diesen Beitrag über die Zink-Anoden am Boot, samt Foto. Nun ist ja das Boot aus dem Wasser, ich konnte die Anoden am Ruderblatt sehen und war schon sehr erstaunt:

Vor sieben Monaten war die noch neu…

Da ist fast nichts mehr über! Wenn man guckt, was das ursprünglich für ein Klotz war, mannmann. Ob weniger Verschleiss da wäre, wenn ich zwei Anoden ansetze? Oder würden beide gleich schnell weggefressen?

Ausm Wasser

Schneller als geplant liegen wir nun auf dem Trockenen: Slocum steht in der grossen Halle beim OYC. Es ist zwar schon spät im Jahr, aber irgendwie war ich eigentlich noch nicht so weit. Aber da unser Hallenwart aus diversen Gründen die Stellplätze umsortiert hatte, musste ich nun raus, weil andere mit ihren Booten in die Halle wollten und wir halt „dahinter“ stehen.
Und obwohl mich eine Erkältung plagt und ich lieber im Bett geblieben wäre, muss ich sagen: Das hat alles wirklich reibungslos hervorragend funktioniert. Bei mir. Beim Clubkameraden gab es da leider etwas mehr (kleinere) Probleme.