Urlaub – Slocum, quo vadis

Slocum, quo vadis?
(Fotos folgen)
Wir hatten gleich für zwei Tage beim Hafenmeister auf Langeoog bezahlt. Wenn wir es besser gewusst hätten, dann wären wir nur eine Nacht geblieben und wären den nächsten Tag nach Baltrum und darauf nach Norderney gefahren. Sind wir aber nicht. Eigentlich hatten wir keine Lust mehr, durch Watten und Pricken von Insel zu Insel zu hüpfen, lieber wollten wir mal einen entspannten längeren Schlag segeln. Dazu bietet es sich an, aussen rum zu fahren. Wir studierten Wetter und Gezeiten, verglichen und rechneten und wägten ab: Mit einem langen Schlag von Langeoog nach Hooksiel! Das sind 38sm, da brauchen wir locker über 10 Stunden, zumal man ja erstmal durch das Gatt fahren muss. Vermutlich brauchen wir noch länger aber das ist ja ganz gut so, weil Angela auch mal nachts unterwegs sein möchte und wir das für unseren nächsten grossen Törn auch mal trainieren können. Das Finden und Erkennen von Schiffen, Tonnen und anderen Seezeichen ist nachts nämlich eine Eigenheit für sich.

Urlaub – Good morning, Langeoog

Na gut, eigentlich war es nicht morgens sondern Nachmittag, als wir auf Langeoog ankamen. Aber da meine letzten beiden Beiträge Buch- bzw. Filmtitel im Namen hatten (falls es überhaupt jemand bemerkt hat), wollte ich das bei diesem auch machen und mir fiel nichts passenderes ein.
Gegen 14:30 sollte auf Langeoog Hochwasser sein, also machten wir uns ab 12:15 auf Spiekeroog startklar. Der Weg am Seegat vorbei war etwas zäh und hubbelig, aber der Rest war Prickenwegmässig seicht (bis auf ein paar überraschende grössere Wellen und einem an den Pricken entgegenkommenden Ausflugsdampfer…). Wasser hatten wir immer genug, nie weniger als 1m unterm Kiel. So konnten wir um 15:10 im Hafen von Langeoog festmachen.