Überführung nach Hooksiel oder langes Wochenende 1.Mai

Da wir gemeinsam mit anderen Seglern aus dem OYC in Richtung Küste los wollten, begann die Reise am 28.04. etwas ungeordnet, denn: wir sind zwar vom Motorbootfahren auf der Hunte gewohnt, auf Tide und Brückenöffnungszeiten zu achten. Und das sind die Segler auch, aber jeder hat irgendwie seine eigenen Erfahrungen mit der Hunte gemacht. Die Frage ist immer: Den Mast in Oldenburg stellen und dann Brücken anfunken, oder Mast gelegt lassen und das damit flachere Schiff ausnutzen, um unter den geschlossenen Brücken durchzurutschen? Somit ging der erste Abschnitt der Reise in unseren eigenen Stadthafen😂

Dort warteten wir gemeinsam auf das Hochwasser, so dass wir mit (fast) ablaufend Wasser die Hunte runterfahren können. Die Eisenbahnbrücke öffnete für uns (nicht ganz pünktlich) und wir hatten quasi freie Fahrt..

Die Reise auf der Hunte ging gut, ohne Regen🍀

Die Schleuse zum SWE Elsfleth empfing uns fast ohne Verzögerung und nett wie immer wurden wir durchgeschleust (nachdem wir bezahlt hatten).

Erste Etappe geschafft!

Heute zu Wasser gelassen

Im OYC wird traditionell geslippt, so richtig mit Trecker und Winde und vielen Leuten undundund. Und eigentlich geht immer irgendwas schief. Heute war es zunächst das Wetter, welches uns gehörig einen Strich durch den Zeitplan machte: Es regnete ununterbrochen.

Es standen auch noch einige andere Boote im Weg, sodass erst rangiert werden musste, um Platz zum Slippen zu schaffen.

Als es endlich so weit war, hatte die Tide schon gedreht. Das ablaufende Wasser machte das Loskommen vom Trailer schwierig. Und gleich nach der Slip-Rampe kommt der erste Dalben vom Steg, ein grosses dickes gelbes Beton-Ungetüm. Da sind wir natürlich gegen getrieben. Aber Dank der Hilfe von Club-Kameraden kamen wir auch da frei und konnten endlich fahren.

Letztendlich liegt sie aber nun am Steg😉