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Superslocum

Da ja im Winter erwartungsgemäss in Sachen Segeln nicht all zu viel passiert, was man hier schreiben könnte, dachte ich mir: Ab und an werden wir mal ein nettes Foto aus der Saison hier abbilden und die Geschichte dazu schreiben. Muss ja nicht viel sein, aber Unterhaltsam wäre nett.

Und neulich bin ich doch, ganz zufällig, beim Stöbern über einen Bildausschnitt gestolpert, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Superslocum!

Sieht das auf dem Bild nicht aus, als wenn da ein Comic-Superheld am Heck unserer Slocum entlang fliegt? Doch der Schiffskundige weiss: Eine Täuschung! Dazu sollte ich für diejenigen, die unser Boot noch nicht „in echt“ gesehen haben, erwähnen, dass es sich bei dem Ding auf dem Bild um unseren Flaggenstock handelt, dessen Kopf vom Vorbesitzer höchstselbst geschnitzt und bemalt wurde. Eigentlich eine recht stattliche Figur, unser Vogel am Heck. Als das Foto gemacht wurde, hat lediglich der Wind die Nationalflagge gerade so hingeweht, reiner Zufall. Das eigentliche Foto ist viel grösser und zeigt uns samt Boot, wie wir in die Hooksieler Schleuse einfahren (Danke, Anja!).

Mir gefällt die Idee vom Superhelden. Ganz im Stile von Supergrobi, der ja für das ein oder andere Abenteuer bekannt ist… 😉

Joshua ist da

Ich wollte ja noch genauer werden, als ich erzählte, warum wir den Termin zum Beiboot-abholen verschieben mussten. Mittlerweile haben wir das Beiboot geholt und es ist… tata: ein Optimist!

Nun kann man trefflich diskutieren, ob ein Opti die richtige Wahl für ein Beiboot ist, aber ich habe folgende Argumente dafür:
Es ist ein Festrumpfboot, man muss es nicht aufpumpen. Das ist natürlich auch gleichzeitig ein Nachteil, weil man es nicht so gut stauen kann, aber ich kenne mich: Ein irgendwo hingestopftes plattes Schlauchi würde ich so gut wie nie rauskramen und dann „eben schnell“ aufpumpen, wenn ich es bräuchte.
Und dazu ist ein fester Rumpf natürlich auch robuster, kann sicher einige Stöße mehr ab. Es sind aber auch Auftriebskammern verbaut (GfK-Opti). Ein weiterer Grund: In dem Roman „der keltische Ring“ hat der Protagonist auch einen Opti als Beiboot, und was der alles damit gemacht hat!

Der wichtigste Grund aber für Angela und mich: Man kann es segeln! Das finden wir voll cool und hoffentlich nutzen wir das auch oft. Zumindest das Hooksmeer bietet sich ja prima dafür an. Wird bestimmt gemütlich zu zweit in einem Optimisten 🙂 Das ist auch einer der Gründe, der die Seglergemeinschaft spaltet: Auf dem Opti ist kein (oder kaum) Platz für Zwei plus Zuladung. Sagen die einen, während andere sagen: Datt geiht! Mein Argument: Wenn ich mir unser bisheriges Schlauboot anschaue, da geht auch nicht viel mehr rein. Ausserdem will ich den Opti auch noch etwas „aufpimpen“, mal sehen. Auf jeden Fall hat es ein Alu-Rigg, das ist schön leicht. Bilder habe ich noch keine, aber ich muss auch noch ein ganz klein wenig dran machen. Dafür haben wir es aber auch echt günstig bekommen. Ich hoffe, er passt so gut über den Kajütaufbau auf dem Vorschiff wie ich mir das denke… sonst muss ich schauen, ob ich ihn am Heck befestigt kriege. Aber eins nach dem anderen.

Und warum steht in der Überschrift Joshua? Nun, das ist der Vorname vom Herrn Slocum, dem Namenspatron unseres Dickschiffs. Also doch der perfekte Name für den Tender.

Wassermangel

Da habe ich gestern aber doof geguckt, als ich am Buschhagen-Steg war: Das Motorboot eines Vereinskameraden lag scheinbar auf statt im Wasser:

Voll auffe Backe

Ich habe ja schon einige besondere Niedrigwasser erlebt, aber das noch nicht. Im letzten Frühjahr hatte ich bewusst mit unserer Slocum auf dieser Innenseite des Steges gelegen, damit ich, sobald das Boot bei Niedrigwasser mit unseren 1,45m auf Grund liegt, sorglos meinen Echolot-Geber wechseln kann. Aber so flach wurde es gar nicht, die Slocum schwamm immer und ich habe den Geber dann so gewechselt und eben die paar Liter Wasser aus der Bilge wischen müssen. Da ich gerade einen Zollstock dabei hatte, habe ich mal spontan nachgemessen: 75cm! Das ist wirklich wenig.

Und wie kommt das? Ich habe die Mails vom DWD durchgeschaut und das hier gefunden:

16.11.2018, 12 UTC:
Südost um 4, zunehmend 5 bis 6, zeitweise diesig,

Das war vor zwei Wochen und seit dem nur östliche Winde! Hier der von letztem Mittag:

28.11.2018, 12 UTC:
Südost 7 bis 8, süddrehend, später etwas abnehmend, teils
orkanartige Böen, strichweise diesig, See zunehmend 5

Ganz schön windig, und die letzten Tage war auch viel Wind da draussen. Das drückt natürlich nochmals das Wasser raus. Wenn das so weiter geht, dann läuft die Hunte bei der nächsten  Ebbe leer… auf jeden Fall kann man sich so eher mal vorstellen, was auf dem Rhein los sein muss bei Niedrigwasser.

Nicht bummeln

Nächsten Samstag ist der erste Dezember. Dann ist bald Weihnachten und Jahreswechsel und nach dem Januar kommt der Februar und Ostern ist nicht mehr weit. Dann ist die neue Segelsaison vor der Tür und die Boote kommen wieder ins Wasser.

Also: Nicht bummeln, bald geht ist es so weit! Schnell putzen, schleifen, streichen, wir ham nicht viel Zeit! Nix von wegen ich wollte noch dieses und ich muss noch das da: Jetzt schon Prioritäten setzen, kürzt eure Listen, das schafft ihr eh nicht alles!

Nie mehr einen neuen Beitrag verpassen

Hier noch ein kleiner Homepage-interner Hinweis von mir: Wer die Artikel hier gar nicht sooo doof findet und immer informiert werden möchte, wenn neue Beiträge auf sy-slocum.de erschienen sind, weil man doch immer wieder vergisst, mehr oder weniger regelmässig nachzuschauen, der kann sich in die Mail-Liste dafür eintragen lassen.

Das ist ganz einfach: Wenn ihr einen Beitrag geöffnet habt, dann findet man immer ganz unten die Möglichkeit, ein Kommentar zu schreiben (wenn nicht, seit ihr noch nicht auf der Beitragsseite und klickt einfach noch mal auf die Überschrift des Beitrages). Und genau dort unten ist dann auch die Anmelde-Option eingebaut:

Zum Anmelden das kleine Feld anhaken

Ich weiss nicht, ob es ein Nachteil ist oder nicht: Ihr müsst zum Anmelden auch ein Kommentar abschicken und es sollte dann auch was im Kommentarfeld stehen. Das ist aber nix schlimmes: Wenn ihr nichts passendes wisst, schreibt einfach Worte des Lobes rein oder ne Seemannsweisheit 🙂

Es gibt auch noch andere Wege, diese Liste hier und da auf der Webseite anzubieten, aber ich wollte das nicht so aufdringlich platzieren. Es ist eben ein Service für euch, mehr nicht. Ich würde mich freuen, wenn ihr euch freut, wenn ihr ne Infomail bekommt, in welche neue Artikel von uns angezeigt werden.

Nach wie vor: Viel Spass beim lesen!

Schwanengesang

Es ist ja nicht lange her, dass ich über die vermutlich letzte Reise der „Schwan von Oldenburg“ berichtete. Schon zwei Tage später gab es etwas Hoffnung, denn als ich mir das ehemals stolze Schiff an Land anschaute, konnte man sehen, dass jemand den Rumpf geschallt hatte (Mittels Schallen kann man die Wandstärke des Rumpfes ermitteln):

Man erkennt die mit Kreide notierten Wandstärken am Rumpf (7.November)

Das lässt einen doch Mut schöpfen, zumal keiner der notierten Werte kleiner als 3,x mm war. Dazu gab es noch Gerüchte, dass sich eine Gemeinschaft gefunden hätte, die den Schwan von Oldenburg erhalten wollen. Diese Gerüchte hielten aber nicht lange an, denn schnell sprach sich herum, dass Kapitän Kruse die Schwan nun doch abwracken lässt, von Springer & Sohn.

Gestern war ich ganz in der Nähe und bin noch mal vorbei gefahren. Was ich dort sah, ist für Anhänger der Schwan von Oldenburg sicherlich kein schöner Anblick. Aber das ist der unwiederbringliche Lauf der Zeit: So ziemlich der ganze Rumpf war schon zerschnitten, die Aufbauten aus Aluminium schon lange herunter und nur der Abschnitt des Rumpfes mit den verbauten Maschinen lag, eigentlich jämmerlich klein und zerschunden, noch zwischen vielen Schrott-Containern.
Doch wie aus Trotz ragte dieser Rest hoch dem Himmel entgegen, denn ich blickte sicher auf ein Stück Rumpf von vier bis fünf Metern Länge, die man so bedächtig abschreiten konnte, dass man noch immer beeindruckt war. Vor wenigen Tagen stand ich zwischen diesen Motoren und machte Fotos.

Da ist kein Schwan mehr… (19. November)

Ich weiss natürlich nicht, wie es anderen dabei geht, aber ich war ja nun live an Bord, als sie die letzte Fahrt antrat und es geht mir doch etwas nahe, das so zu sehen. Und ich fühle mich dabei auch gleich ertappt: Denn so lange, wie die Schwan von Oldenburg ruhig an ihrem Platz am Stau im Wasser lag, habe ich mich nicht gross um sie gekümmert und kaum eines Blickes gewürdigt…

Geben wir ihr auf ihrer wirklich letzten Reise noch ein Gedicht mit:

Es zieht ein Schwan,
und leise
Fragt Oldenburg: sag an,
Wohin geht die Reise?

Nicht weiter mit der Hunte fort,
Nie mehr tiefre Fluten,
denn bei den Kränen dort
Muss der Schwan verbluten.

(Durch mich angepasstes Gedicht von Hermann von Linggs der Schwan)

Man muss schon wissen, was wichtig ist

Wir sind ja dabei, uns ein neues bzw. anderes Beiboot zu besorgen. Ich wollte davon erst später (ausführlich) berichten, aber das hier muss ich eben erwähnen: Bei den Kleinanzeigen hatte ich eines gefunden und hatte mich mit dem Verkäufer auch schon auf den Preis so wie Ort und Datum der Abholung geeinigt. Und einen Tag vorher, Abends um 22:37 Uhr, bekomme ich folgende Nachricht (den Ort habe ich ausgext und Namen weggelassen, wir wollen ja niemanden was vorwerfen oder so):

Hallo können wir die Übergabe um eine Woche verschieben?
Mein erster Nachbar ist soeben Prinz carneval von xxx geworden.

Hihi, da habe ich beim lesen gegrinst! Für solche wichtigen Gründe habe ich natürlich vollstes Verständnis und antwortete umgehend:

OK 🙂 Also kommenden Sonntag, den 25.11. an genannter Stelle und Uhrzeit. Schöne Grüsse und viel Spass beim Feiern!

Darauf kam gleich das hier:

Danke dir! Möchte den Verkauf nicht übernächtigt oder betrunken erledigen. Danke für die Flexibilität. Bis nächstes Wochenende.

Weil ich mich für ihn freute, schickte ich ihm dann:

Pack das Handy weg und helfe dem Prinzen… alles andere kann warten! (auch wenn wir Oldenburger das mit dem Karneval… ach egal)

Da kam dann auch nichts mehr, es wird wohl eine schöne Feier gewesen sein. Und ihr, liebe Leser, habt sicherlich auch Verständnis und wartet gern noch eine Woche auf die Neuigkeit 😉

Schwan von Oldenburg

wir nähern uns mit Troll der Schwan

Gestern wurde ich vermutlich ein (kleiner) Teil der Oldenburger Stadtgeschichte: Ich war als Crewmitglied an Bord des Schleppers Troll von Henning, um die Schwan von Oldenburg auf ihrer (vermutlich) letzten Reise zum Osthafen von Oldenburg zu schleppen. Dort wurde sie von zwei grossen mobilen Kränen aus dem Wasser gehoben.
Einge Tage vorher war ich schon an Bord der Schwan, um einen mutmasslichen Interessenten an der Übernahme des Schiffes beratend zu begleiten (seinen Namen nenne ich mal nicht 😉 , aber er hat sich gegen eine Übernahme entschieden). Es wurde etliches von Bord geräumt. Nicht nur, um das Schiff zu entlasten, „damit weniger Wasser reinkommt“ (O-Ton), sondern sicherlich auch, um natürlich zu verhindern, dass irgendwelche Umweltunverträglichen Betriebsstoffe ins Wasser kommen und um Wertsachen der Entsorgung zu entziehen. Für Kapitän Kruse steht eigentlich fest: Das Schiff muss verschrottet werden. Aus seiner Sicht eine vernünftige Feststellung: Angenommen, jemand würde die Schwan etwas blauäugig übernehmen, um dann nach einigen Monaten festzustellen, dass das doch alles nicht so schnell und günstig geht wie eigentlich gedacht, dann würde das Schiff irgendwo mehr oder weniger öffentlich vergammeln, weil es einfach nicht weitergeht. Und sowas fällt dann schnell zurück auf Herrn Kruse. Das will er natürlich nicht, sehr verständlich.

Was kann der Spass schon kosten?
Wer sich nur ein klein wenig mit Schiffen auskennt, der weiss: Eben mit nem Pott Farbe rüber reicht nicht. Man muss nur irgendwo eine Verkleidung abbauen und dahinter tut sich garantiert eine neue Baustelle auf. Für die Schwan liste ich mal eben ein paar Punkte auf, die kein Geheimnis sind:

  • Es gibt (mindestens) ein Leck, durch welches Wasser eindringt. Wo, weiss man nicht. Das kann eine Durchrostung sein, ein Riss durch Belastung oder Verformung, es kann aber auch ein vorhandener Rumpfdurchbruch sein, für die Wellen oder irgend ein Geber. Kosten? Zwischen wenigen Hundert und einigen Tausend Euro.
  • Dann sollte der Rumpf auch geprüft werden auf Materialstärke und Dichtigkeit. Kosten? einige Hundert Euro
  • Wenn man über das Deck geht, sieht man Augenscheinlich, dass hier und da etwas zu sehr durchgerostet und ggf. wieder übergemalt ist. Hier ist minimum kosmetische Pflege notwendig. Kosten? Farbe und Zeit, sicher x Hundert Euro.
  • Funktionale Aufbauten wie Winschen, Kräne etc. müssen begutachtet, Instandgesetzt oder entsorgt werden. Wieder einige Scheine weg.
  • Die Maschinen: Solide grosse Motoren, zwei Stück. Leider liefen sie seit einigen Jahren nicht mehr. Vermutlich nicht defekt, aber einfach Starten ist nicht. Und wenn sie mal laufen, dann saufen sie auch. Kosten? Mit Glück etliche Liter Motoröl, mit weniger Glück vollständige Revision und sinnvoll wäre eigentlich, komplett neue Maschinen einzubauen. Wirtschaftlich: Fast Wahnsinn. Und es ist noch eine weitere, kleinere Maschine als Generator vorhanden…
  • Innen: Wenn man es so rustikal lassen möchte, warum nicht? Spart Geld. Aber nicht Zeit: putzen, putzen, putzen. Und Putzen.
Wie auf U96 – der Kopf einer der Maschinen

Ob das nun am Ende 10.000,- Euro werden (eher unwahrscheinlich) oder 166.000, das weiss man eben erst am Ende. Und wenn das Ende in weiter Ferne liegt, dann wird’s immer teurer. Dazu kommen dann Liegekosten an Land und ggf. auch später im Wasser, das Kranen an sich (etliche 1000 Euro), Löhne für helfende Hände, Versicherung, Ver/Entsorgung von Frisch- und Brauchwasser, Kraftstoff usw.

Die letzte Fahrt
Circa 13:00 sollte Hochwasser sein, das ist also die ETA am Osthafen, weil man natürlich dann besser kranen kann. Wir waren schon um 9:30 Uhr am Stau und es wurde noch einiges getüdelt und besprochen. Wichtig war eine gute Tau-Verbindung zwischen Schlepper und Schwan, immerhin würden hier zig dutzend Tonnen Stahl bewegt werden. So gab es Leinenverbindungen, die für den Ahnungslosen wie ein kaputtes Spinnennetz ausgesehen haben müssen, dabei waren es im Wesentlichen nur Vor- und Achterleine neben den Springs. Aber drei dicke Leinen auf zwei Pollern geben eben ne Wuhling…
Um 11:00 wurde durch Kapitän Kruse persönlich (er trug immerhin die Verantwortung für das ganze Unternehmen) die Eisenbahnbrücke Oldenburg angefunkt. Nächste Öffnung 11:38. Das schaffen wir! Das kleine Ausbildungsboot Schlingel mit Skipper Jürgen und seinem Volvo-Penta-Motörchen sollte uns von der Spundwand wegziehen und die Drehung unseres Schleppverbandes einleiten und schaffte das sogar. Mit einem Knoten Fahrt (gegenan!) näherten wir uns der Brücke. Das „kommt erstmal näher ran“ sparte man sich, jeder wusste Bescheid 🙂 und stattdessen wurde von der Dame auf der Brücke über Funk gefragt: „Ist das wirklich die letzte Fahrt oder gehts doch weiter?“. Der Kapitän konnte das nicht ehrlich beanworten, aber für ihn war es ganz sicher die letzte Fahrt auf der Schwan… das Wetter wirkte wie insziniert: Leichter Nebel lag über allem, es war nicht warm und nicht kalt, die Wasseroberfläche war fast wie Öl und selbst das Plätschern der Wellen an den Rümpfen schien etwas betrübt zu uns hochzuklingen.

Bald näherten wir uns der Pier, Henning hat uns wunderbar sanft rangeschoben und es mussten nur noch die Festmacher über die Poller geworfen werden.

Schwan, Troll und Schlingel am Osthafen

Der schwebende Schwan
Nun mussten alle auf die grossen Auto-Kräne und deren Positionierung und Montage warten und gegen halb drei wurde es dann ernst: Die langen Stahlseilschlaufen wurden über Bug und Heck gezogen, alles zehnmal von jedem kontrolliert und mit bewundernswertem Feingefühl hoben die Kranführer die (man möchte fast sagen „wehrlose“) Schwan aus ihrem Element.

Der Schwan schwebt

Vielleicht war dieses ja doch nicht die letzte Fahrt für unseren Schwan von Oldenburg. (Nachtrag: Wer es wissen möchte: Hier schrieb ich darüber)