Die Zeit läuft…

Mein Countown- Zähler sagt, es sind noch 86 Tage bis wir die Leinen los werfen. Hört sich erst mal viel an! Aber es gibt noch einiges am Boot zu arbeiten und zu planen. Der Sprayhood- Bezug muss noch geliefert werden, es muss noch gestrichen werden, ein neues Kabel für das Funkgerät muss durch den Mast gezogen werden, wir brauchen neue Wassersäcke, ein Schott aus Plexiglas für den Niedergang… um mal ein paar Arbeiten auf zu zählen!

Wir sitzen nun oft über den Karten und Handbüchern und schauen, welche Häfen wir anfahren wollen. Ich denke aber, während der Tour wird sich das noch verändern. Es muss ja von Wetter, Tide etc her passen. Segeln ist auch immer ein Kompromiss und ein Überraschungspaket.

Vorbereitungen für den großen Törn

Angela

 

Zur Zeit gleicht unser Wohnzimmer einem Bücher-Lager! Überall liegt Fachliteratur übers Segeln herum. Am Wochenende wurde auch schon die eine oder andere Seekarte ausgebreitet und studiert.
Ich lerne zwischendurch mal ein paar englische und französische Vokabeln, denn in der Schule lernt man nicht, was Anker, Segel oder Hafenmeister heißt und meine Schulzeit ist ja auch schon ein paar Jahre her 😉

Eine Liste der zuletzt erworbenen Bücher:

Delius Klasing

  • Segelwetter westliches Mittelmeer

Imray

  • Mediterranean Cruising Handbook
  • Royal Cruising Club Atlantic Spain and Portugal
  • RCC Pilotage Foundation Meditererranean Spain

Slocum ist zu Hause

Heute Morgen schien in Elsfleth die Sonne, als wir Richtung Oldenburg ablegten! Gestern gab es noch mal einen schönen warmen Herbsttag, heute blieb es kühl.

Die Fahrt über die Hunte verlief reibungslos. Alle Brücken öffneten fast unmittelbar, so das die Überfahrt von ablegen bis anlegen nur drei Stunden dauerte.

Leider heißt das auch, dass wir jetzt 6 Monate nicht segeln 😢

Die Saison geht zu Ende

Endlich haben wir es auch geschafft, unser Boot liegt wieder in der Nähe 🙂

Am Sonntag sind der Ehemann und ich in Hooksiel aufgebrochen um die Slocum nach Hause zu holen.
Geplant war die Überfahrt schon für letztes Wochenende, aber meistens kommt es anders als man denkt.

Die Überfahrt war problemlos. Nur in der Schleuse hab ich mich auf dem rutschigen Schwimmsteg abgelegt! Hui, was für ein Schreck! Aber es ist alles heile geblieben (außer meinem Stolz).